Die Regenbogen-Brücke von den Ahn*innen zu den magischen Rau(c)hnächten

Singen, räuchern & beten für die, die vor uns kamen, mit kraftvollem Ahn*innen-Ritual für unsere Heilung (und die unserer Vorfahren) sowie mit einem Rau(c)hnachts-Ritual

 

„Durch dieses Ritual wird die Kraft von vergangenen Generationen geweckt und der Stammbaum wird von negativen Energien befreit. Der Mensch stirbt nicht, wenn er beerdigt ist, jedoch wenn er von allen vergessen wird.“ (Saira Serikbayeva)

Unsere Wurzeln sind unsere Vorfahren. Sie haben wesentlich unseren Weg mitbestimmt. Der Hollerblütentee, den die Großmutter reichte, wenn wir als Kind krank waren. Die warmherzigen Geschichten des Großvaters oder auch seine Strenge. Das wunderschön umhäkelte Taschentuch, ein bestimmter Ton, eine bestimmte Farbe, der Geruch der Kartoffelsuppe in der Küche der Großtante oder Mutter…. – all das sind Erinnerungen, für die wir dankbar sein können. Wenn ein Mensch in unserer Ahn*innen-Reihe fehlen würde, würde es uns nicht geben. Grund genug, um unseren Dank auszusprechen bzw. ihn zu singen. Wir wollen singen und beten für die, die vor uns kamen. Mögen sie an diesem Abend am Feuer mit uns sein, um neue, alte Netze zu unseren Ahn*innen zu knüpfen. Diese können wir verstärken durch das kraftvolle Ahn*innen-Ritual, welches sowohl unseren Vorfahren als auch uns Heilung bringt und unseren Weg mittels der Ahn*innen-Kraft öffnet, ebnet.

Die Ahn*innenzeit im November reicht bis zu den Rauhnächten ab dem 21. Dezember. Beide sind verbunden über die Regenbogenbrücke. Beide waren für unsere Vorfahren sehr heilige Zeiten, die von Kraft spendenden Ritualen und Zeremonien erfüllt waren. Gemeinsames Räuchern, Beten sowie Singen von Kraft-und Seelenliedern, das Kochen einer Ahn*innen-Suppe im Feuerkessel und das Ritual selbst wird eine Brücke schlagen zu den magischen Rau(c)hnächten. So werden wir uns über die Traditionen und den Hintergrund der Rauhnächteaustauschen und welchen Wert sie für uns heute haben können. Sie werden immer wichtiger für viele Menschen.

Die 12 Heiligen Rauhnächte, wie die Zeit vom 21. Dezember bis zum 3. Januar (dem Perchtentag) genannt wird, ist eine Zeit der Geister und Seelen. Viele Sagen, Mythen, Geschichten, vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube ranken sich um diese 12 Heiligen Nächte und 13 Heiligen Tage. Viele Wesen, wie z.B. der Knecht Ruprecht, die Percht, Wotan, die Wilde Jagd, haben hier ihren Ursprung. Es ist die Zeit, in der das Licht mit der Dunkelheit kämpft, und in der das Jahresrad stillsteht. Alles, was sich dreht, steht ebenfalls still: das Spinnrad, die Waschmaschine ...

Diese Zeit der Innenschau, des Rückzuges, des (scheinbaren) Stillstandes haben die Menschen schon immer genutzt (und tun es nun verstärkt wieder), um Überholtes loszulassen, um sich und die Tiere, Pflanzen, den Garten, die Stallungen reinigend zu räuchern, um Wünsche und Visionen für das neue Jahr zu formulieren und orakelnd auf die nächtlichen Träume zu achten. Was wir jetzt säen, wird in naher Zukunft aufgehen.

So werden auch wir gemeinsam an diesem Abend eine reinigende Haus-Räucherung vornehmen, die wir mit Segens- und Räuchersprüchen und Liedern begleiten. Damit wird jede/r ein wichtiges Werkzeug für die bevorstehenden Rauhnächte mit nach Hause nehmen, ebenfalls viele Tipps und Hinweise, ebenso Hintergrundwissen für die persönliche Gestaltung der magischen Zeit zuhause und ein selbst gebundenes Räucherbüschel.

Räuchern ist, eine Botschaft, eine Vision oder einen Wunsch in den Himmel zu schicken – zu unseren Ahn*innen, zu einer beschützenden Kraft oder einfach ins Universum.

Ich freue mich auf unseren zauber-haften Ahn*innen-Abend!

Bitte mitbringen:

Warme Kleidung und eine Decke für die Runde am Feuer, Liedtexte, gerne Rasseln oder Trommeln, eine ideelle und/oder materielle Erinnerung an einen oder mehrere Ihrer Vorfahren (ein Bild, eine Geschichte, ein Lied, die Kittelschürze der Großmutter, ein Stück getrocknetes Hollerholz als Gabe für unser Ahn*innen-Feuer, bei Bedarf Räuchermaterial, Schreibunterlage und Stift, ein weißes Stück Baumwollstoff in genauer A4-Größe (bitte kein synthetisches Material)

&

Eine Zutat für unsere „Ahn*innen-Suppe“: gerne Herbstwurzel- ooder anderes Gemüse, Zwiebeln u. Ä. - gerne alles schon mundgerecht in kleine Stückchen geschnitten

So zaubern wir im Feuer-Kessel unser Ahn*innen-Rauhnachts-Süppchen.

Zur Information:

Wir werden nicht den gesamten Abend draußen sein, doch gerne so viel, wie es uns angenehm ist.

Seminarltg.:        Ritualleiterin & Erdenhüterin Birte Böhnisch

Ort:
habondia-Hof
Münchehofer Str. 9
15374 Dahmsdorf bei Müncheberg
Tel.: 033432 - 73 62 99
mail@habondia.de
Uhrzeit:
16.3o bis ca. 21.3o Uhr
Preis:
45,- € (incl. Materialien, Suppe, Getränke, Lied- und Sprüchekopien)